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Donnerstag 13. Juli 2017 06:44Alter: 135 days
/ Kategorie: Europa

EMK an der Weltausstellung Reformation

Seit gestern ist die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) für eine Woche mit einem Stand an der „Weltausstellung Reformation“ im ostdeutschen Wittenberg vertreten. Dort nahm die Reformation vor 500 Jahren ihren Anfang.

Das Puzzle vom diesjährigen Kirchentag steht auch am EMK-Stand in Wittenberg im Mittelpunkt.

Die Frage lautet: Wie kann das rote Puzzle-Teil in die grauen Teile integriert werden? (Bilder: Klaus Ulrich Ruof)

Wer Reformation und Information, damalige Geschichte und die heutigen Kirchen auf engstem Raum erleben will, kommt im Jahr 2017 an Wittenberg nicht vorbei: Noch bis 10. September präsentieren bei der „Weltausstellung Reformation“ Kirchen aus aller Welt, internationale Institutionen, Organisationen, Initiativen und viele Kulturschaffende ihre aktuelle Sicht auf die Reformation.

 

Das Stadtzentrum ist von sieben „Torräumen“ umgeben, in denen Themen wie Spiritualität, Ökumene, Kultur oder Gerechtigkeit dargeboten werden. Vom 12. bis 17. Juli stellt die EMK an ihrem Stand im „Torraum Ökumene und Religionen“ mit einem grossen, dreidimensionalen Puzzle dar, was Reformation heissen kann. Das bereits beim Kirchentag eingesetzte Puzzle lässt auf spielerische Weise erfahrbar werden, wie mit Veränderung positiv umgegangen werden kann. Ein bereits erfolgreich zusammengefügtes Puzzle soll durch ein weiteres Teil ergänzt werden. Ganz menschlich ist es, Störendes oder Ungewöhnliches abzuwehren. Das Puzzle ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie das zunächst störende Teil aufgenommen und integriert werden kann.

 

Am Stand im Luthergarten, dem Herz der Ausstellung in Wittenberg, vertreten die ehemalige deutsche Bischöfin Rosemarie Wenner, der Referent für Öffentlichkeitsarbeit der EMK Deutschland, Klaus Ulrich Ruof, und drei weitere Personen aus England und Dänemark die EMK.

 

Noch während ihrer Amtszeit hat Bischöfin Rosemarie Wenner die Teilnahme der EMK bei der Weltausstellung zugesagt. „Wenn wir die erneuernde Kraft des Evangeliums wirken lassen, geschieht Reformation zu jeder Zeit“, ist die seit gut einem Monat im Ruhestand befindliche Bischöfin überzeugt. Die Mitwirkung bei der Weltausstellung ist ihr ein dankbarer Ausdruck für die seit 1997 bestehende Zugehörigkeit der methodistischen Kirchen dieses Kontinents zur Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). „Da ist es naheliegend, dass wir wenigstens eine Woche lang mit einem kleinen internationalen Team europäischer Methodisten auf der Weltausstellung präsent sind“, so Wenner.

 

Besondere Anziehungspunkte während der „Weltausstellung Reformation“ sind das Aufsehen erregende 360°-Panorama mit Bildern rund um die Geschehnisse von vor 500 Jahren nach dem Thesenanschlag Martin Luthers. Die Stadt selbst ist mit dem renovierten Portal des legendären Thesenanschlags an der Schlosskirche, dem Cranach-Hof der Malerdynastie Lucas Cranach und weiteren geschichtsträchtigen Örtlichkeiten sowieso eine Reise wert.

 

Weitere Informationen zur „Weltausstellung Reformation“

 

Quelle: www.emk.de


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